Samstag, 7. Februar 2015

Ich bin dann mal BEIDES, nech?!

Also die Mama Penny, ne, die ist ja schon so ein richtiges Weicheimuttertier. 
So ne Mutti-Pussy. 
Ganz schlimm. 
Am Mittwoch habe ich einen schrecklichen Unfall mit unserem Minimolekül gebaut. Mit dem MaxiCosi. Ich mag nicht viel darüber schreiben, weil mir die Bilder des Grauens noch sehr im Herzen wehtun, denn es war furchtbar und bescherte dem Kleinen (und mir, aber das ist ja völlig schnuppe) eine Nacht im Krankenhaus. 
Mutti mit dicken Heulklüsen, schuldbehaftet und ein Minimolekülmann, der wenige Momente nach dem Unglück bereits fröhlich grinsend die Welt bestaunte. 
War uns gleich. Sicher ist sicher. Und so verbrachten wir nun die Nacht eine Etage tiefer genau dort, wo er vor etwas mehr als 8 Wochen mit seinem atemberaubenden Schrei die Welt begrüßte. 
Letztlich wurden wir am nächsten Vormittag mit der Diagnose: Nix passiert. Baby ist fit und glücklich und gesund entlassen, aber mein extrem blutiges Mutterherz muss das erstmal verarbeiten. 
Dies sieht dann leider dementsprechend nicht soooo gut für den Kleinen aus, denn meine Eigentherapie besteht aus extremer Babybelästigung: kuscheln. Knutschen. Kuscheln...jaaaaa, es ist sicher sehr anstrengend für ihn. Aber er ist noch zu klein, um das Jugendamt über diesen Missstand zu informieren. 
Und Babyamnesty kennt er auch nicht. Also komme ich vorerst ungeschoren davon! Praktisch oder? 

Das Gute für ihn: Ab Montag bekommt er streckenweise etwas Erholung. 
Meine Männer können sich nun so einen richtigen Männermorgen machen. Ich stelle mir vor, dass sie sich beide morgens gehen lassen. Gemeinschaftlich pupsen oder rülpsen. Oder was auch immer so richtig lässige Jungs morgens ohne Mutti so treiben mögen. 
Vielleicht will ich es gar nicht wissen? :))

Jedenfalls bin ich dann mal wieder in meiner anderen Superwomanrolle unterwegs. Mama Penny spielt ein bisschen Lehrerin. Und wie das ausschauen wird, durftet ihr ja bereits vor einiger Zeit lesen. 
Böööse! Seeeeeeehr böse! 

Es ist eine Herausforderung, der ich mich da stelle. Der wir uns alle beide stellen, denn Mr Herzmolekül ist ja mit an Bord. 
Und ich habe keinerlei Zweifel daran, dass wir dieser gewachsen sind. Dass wir sie meistern. 
Mein Stundenplan ist prima, sodass ich bereits mittags wieder daheim sein werde. Bei meinen Jungs. 
Dass das purer Luxus ist und es generell ein wahres Luxusjahr für uns als Familie sein wird, weiß ich zu schätzen. 
Ich bin sehr gespannt wie meine ersten Schritte als (noch stillende!) Mama UND oberkrasse Lehrerin sein werden. 
Also, vielleicht seid ihr ja weiter dabei, wenn ich hier den Spagat mache zwischen Weichspülermum und Rohrstockpädagogin. 
Ich bin etwas aufgeregt, aber das gehört wohl dazu. 

Eure Penny, deren Minimolekül nächste Woche die Geburtstagsauslosung übernehmen wird! Jaaaaawooooohl! ❤️

Kommentare:

  1. Oweia, na Gottseidank ist alles gut gegangen ! Ich bin mal mit Tochter auf dem Arm zwei Treppen runtergefallen. Bin voll auf beide Knie gedonnert, aber Kind hab ich festgehalten. Da waren mir meine Knie dann doch egal...
    Für nächste Woche drück ich dir die Daumen, dass nicht gerade im Unterricht die Milch einschiesst ;-))....Hatte eine Freundin von mir, die ist dann im Unterricht ausgelaufen...

    LG
    Birgit

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  2. Liebste Penny, ich bin sooooo gespannt wie das wird. Diese Woche und so. Dass ihr das wuppen werdet ist glasklar. Gespannt bin ich trotzdem ;)

    Deine beiden Männer allein zu Hause.... Jaa, das kann ich mir bildlich vorstellen. Erinnere ich mich dabei doch gleich an das Windeleimer-Gespräch :P

    Dem Mini geht es gut. Und Süße, du darfst dir diesen Unfall verzeihen. Wirklich. ❤️

    Dicker Drücker

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  3. Wer nichts macht, macht nix verkehrt! Ich stimme j.b. Voll und ganz zu, du darfst dir verzeihen, es wird auch nicht der letzte Unfall gewesen sein. Hauptsache es ist nix passiert!!
    Ich bin gespannt was du zu berichten hast, wenn du wieder arbeiten gehst. Ich finde die Entscheidung mutig, für mich wärs nix, ich genieße erst mal die Zeit mit dem Kämpferchen, aber das kann ja jeder selbst entscheiden, wir sind ja schon groß genug ��

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